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Longbords

longbordsSind Sie auf der Suche nach viel Spaß, einem perfekten Geschenk oder nach einer neuen sportlichen Freizeitbeschäftigung? Dann sind Longbords wohl die richtige Lösung. Mit Longboards können Sie dem nervigen Stadtverkehr oder dem langsamen zu Fuß Gehen lebewohl sagen und sich auf eines der zahlreichen Longboards stürzen. Skateboards kennt mittlerweile jeder, doch momentan verbreitet sich sehr schnell etwas Neues. Doch weshalb machen Longboards den Skateboards momentan eine solche Konkurrenz? Ganz einfach, Skateboards sind mehr darauf ausgelegt extreme und spannende Tricks zu machen und mit einem Longboard ist es Ihnen möglich, sehr weite Distanzen, mit viel Komfort zurück zu legen. Es gibt aber unglaublich viele verschiedene Arten von Longboards. Welche zum Cruisen, zum Rasen oder auch zum Tricksen. Wie Sie die richtige Entscheidung beim Einkauf treffen können erfahren Sie in diesem Beitrag.

Einsatzgebiete von Longbords

Inzwischen wird das Fahren mit Longboards immer belieber, da es zum einen eine praktische und umweltbewusste Ergänzung zum herkömlichen Fortbewegungsmittel, wie das Auto ist, gleichzeitig bietet es die Möglichkeit, als Brettsport mit viel Spaß, schnell von A nach B zu kommen. Dennoch muss man die Einsatzgebiete von Longbords einschränken, da ein Longboard laut Straßenverkehrsordnung (StVO) §24 Abs.1 kein Fahrzeug ist und dennoch keine Straßen befahren werden dürfen. Longbords dürfen sich nur auf dem normalen Gehweg bewegen. Dieses Einschränken ist für erfahrene Cruiser wenig interessant, da sliden, shipping und freestyle zwischen Fußgänger nicht gut möglich ist. Zum Glück gibt es noch andere Einsatzgebiete von Longbords, bei denen ein Longboard Fahrer mit viel Erfahrung seinen Spaß haben kann. Hier ist entscheidend, welche Vorlieben jeder hat. Longbords gibt es in verschiedenen Ausführungen, wobei es zurzeit fünf verschiedene Arten von Longbords gibt. Downhill, Carving, Freeride, Mini Longboard und das Waveboard. Schneebegeisterte Menschen die auch gerne Snowboard fahren, entscheiden sich eventuell für ein Downhill oder Carving Longboard. Freunde des Surfens wählen wo eher ein Surfskate oder ein Waveboard. Hier ist es wichtig genau die verschiedenen Arten der Longbords zu kennen und den eigenen Bedürfnissen entsprechend eine gute Wahl zu treffen. Bei Unsicherheiten bei der richtigen Wahl eines Longbords, erfährt man auch eine kompetente Beratung in einem Longboardshop. Für eine größere Transparenz hier eine ausführliche Erklärung verschiedener Arten von Longbords.

Welche Longboard Arten gibt es?

Das Downhill Longboard ist für fortgeschrittene Fahrer geeignet. Diese Longbords sind für hohe Geschwindigkeiten bis zu 100 km/h und für Gefälle ausgelegt. Bei diesen hohen Geschwindigkeiten entstehen Kräfte, denen klassische Longbords nicht standhalten können. Diese Longbords eignen sich auch nicht für kurvige Strecken sondern sind gut für gerade Strecken geeignet. Ein wesentlicher Unterschied zu den klassischen Longbords ist der Aufbau. Obwohl von außen gleich ist der Schwerpunkt dieses Longbords tiefer als bei herkömmlichen Longboard Modellen.

Der Klassiker unter den einsteiger Longbords ist das Carving Longboard. Cruiser kommen hiermit gut zurecht, da es sich gut zum Cruising durch die Stadt eignet. Durch die Wölbung vorne und hinten des Longbords an den Längsseiten, ist dieses Longboard gut manövrierbar, sodass weder Rollen noch Korpus Schaden nehmen können. Das Carving Longboard ist nicht für höhere Geschwindigkeiten ausgelegt. Am meisten Spaß findet man mit dieser Art von Longbords beim Cruising oder Freizeitaktivitäten.

Beim Freeride Longboard ist im Verlgeich zum Carving Longboard der Korpus und Folge der Schwerpunkt des Boards tiefer angelegt. Somit bietet es Freeride Longboard eine gute Möglichkeit für einen Umstieg vom Carving Longboard zu einem Downhill Longboard. Entscheidend ist auch, dass dieses das einzige unter den verfügbaren Longbords ist, welches in beiden Richtungen gleich gefahren werden kann, da es symmetrisch um die vertikale Achse geformt ist. Durch den tieferen Schwerpunkt und einer Erhöhung auf der Unterseite des Longbords, bietet es weitere Einsatzgebiete für Tricks, an die sich der Nutzer erproben kann. Weitere Einsatzgebiete für diese Art von Longboard sind höhere Geschwindigkeiten im Vergleich zum Carving Longboard und das Experimentieren mit Kunststücken. Somit ist diese Longboard Modell unter den Longbords. Falls Sie keine Möglichkeit haben in einem Longboardshop sich beraten zu lassen, wäre dieses Longboard insgesamt zu empfehlen.

Das Mini Longboard ist mit seinen 55 cm das kürzeste der auf dem Markt erhältlichen Longbords. Dieses Longboard ist zum einen für Kinder zu empfehlen die als Einsteiger erste Erfahrung machen möchten. Für erfahrene Fahrer ist es auf Grund der kurzen Bauweise unangefochten auf Platz eins in Sachen Slalomfahren.

Zum Schluss ist das Waveboard, obwohl unter Longboard Profis kontrovers diskutiert, als Art der Longbords aufzuführen. Von Profis wird das Waveboard als ein original Longboard infrage gestellt, weil dieses Longboard zwei hintereinander verbaute Rollen besitzt. Die Rollen sind dabei an zwei beweglich miteinander verbundenen Decks befestigt. Um durch schlängelnde Bewegung eine Fortbewegung zu erzielen, bedarf es etwas Übung. Dennoch wird diese Kategorie der Waveboards im Verkauf unter Longbords geführt. Darüber hinaus existieren noch weitere Untergruppierungen zu speziellen Longboard Arten:

  • Dancing Longboard
  • Cruiser Longboard
  • Drop Down Longboard
  • Kicktail Longboard
  • Freestyle Longboard
  • Pintail Longboard

Bei diesen Longbords werden die Auslegungen oftmals fließend gehandhabt. So kommt es mitunter vor, dass z.B. Cruising Longbords auch als Carving Longbords erhältlich sind oder auch umgekehrt. Genauso oft kommt es auch vor, dass ein Longboard mit dem Namen Dancing Longboard angeboten wird obwohl es ein Freeride Longboard ist. Letzendlich gilt es eine Entscheidung bezüglich der Longbords zu treffen, die dem persönlichen Geschmack entspricht. Abgesehen von optischen Faktoren ist ein wesentlicher Faktor bei der Kaufentscheidung auch das Fahrgefühl. Auch hier lohnt es sich im nächsten Longboardshop Longbords in verschiedenen Kategorien zu testen und eventuell hinterher online zu bestellen.

Aufbau eines Longbords

Das Longboard besteht aus einem Korpus oder auch Deck genannt, den Achsen, den Rollen und dem Kugellager.

Korpus
Der Korpus oder das Deck des Longbords besteht im Wesentlichen aus Furniersperrholz. Für die optimale Tragfähigkeit eines Longbords werden mindestens sechs Schichten Furniersperrholz zusammengeleimt. Das Material der Wahl ist Ahorn, seltener kommt Bambus zur Anwendung, allenfalls als oberste oder unterste Schicht. Bambus bewirkt, dass sich das Longboard weiter durchbiegen lässt. Bambusfurniere führen zu höherem Flex, was bedeutet, dass es eine höhere Durchbiegung besitzt.

Tipp:
Sie werden beim Einkauf sicher öfter über den Begriff Flex stoßen. Dieser beschreibt lediglich die Fähigkeit des Decks sich bei Belastung zu Biegen. Somit sind Boards mit einem hohen Flex sehr starr und lassen sich nur wenig bis gar nicht biegen. Ein Niedriger Flex ist ideal zum Cruisen in der Stadt um die unsanften Straßen auszugleichen.

Wälzlager
Als wichtigster Bestandteil des Longbords wird das Kugellager entweder aus Eisen, Chrom, Karbon oder Keramik hergestellt. Am verbreitetsten sind die Kugellager aus Chrom. Diese eignen sich am besten für Cruiser und Longboard Anfänger. Keramik Kugellager eignen sich am besten für hohe Geschwindigkeiten. Als Ergänzung muss man noch hinzufügen, dass es entscheidend ist, dass die Kugellager von Dreck, Sand und Rost befreit werden.

Gut zu wissen:
Bei den Meisten Kugellagern finden Sie den Aufdruck ABEC mit einer bestimmen Zahl. Doch was bedeutet dies eigentlich? Die Kugellager mit einer solchen Beschriftung wurden von der Amerikanischen Vereinigung der Kugellagerhersteller klassifiziert. Die Nummern geben die Ausfallraten an. Somit sind die ABEC 11 Kugellager am hochwertigsten. Allerdings gibt diese Angabe keinen weiten Informationen über Material oder sonstiges.

Achse
Die Achse besteht in der Regel aus Aluminium, dies ist das gängigste Material von Longbords. Unter Hochdruck wird heißes Aluminium so gegossen, dass beim Aushärten gleichzeitig die Achsstifte fixiert werden können. Anhand dieses sogenannten Druckgussverfahrens können Achsen preiswert hergestellt werden. Extreme Belastungen sind für diese Achsen kein Problem und zeigen gleichzeitig ein sehr gutes Lenkverhalten. Beer Grizzlys oder Paris V2 sind die Namen von gängigen Achstypen.

Daneben können Achsen CNC gefräst werden. Der Unterschied zwischen des vorher genannten Aluminiumdruckgusses ist, dass es sich bei diesem Vorgang um Präzessionsfräsen handelt. Obwohl der Preis dieser Achsen wesentlich höher ist, handelt es sich hierbei um eine sehr hohe Qualität der Achsen und sie sind nahezu „unkaputtbar“. Der Unterschied ist, dass ein ganzer Aluminiumblock nach und nach ausgefräst wird, bis seine Form erreicht ist. Als Standardmaß werden 180 mm breite Achsen angeboten. Möchte man sein Lenkverhalten verändern und kleinere Kurven fahren, kann man alternativ auch kleinere Achsen kaufen. Allerdings ist das für Fahranfänger geeigneter das Original Standardmaß zu nehmen.

Rollen
Hergestellt werden die Rollen aus Polyurethan (PU). Die Härteangabe der Rollen erfolgt mit der Größe A, dabei ist z. B. die Zahl 78a die Härteklassifizierung weich. Die Rollen von Longbords kann man im Durchmesser 40 bis 70 mm kaufen. Je nach Bedürfnis entscheidet man sich für unterschiedlich große und harte Rollen, wobei härtere Rollen für Fahranfänger geeigneter sind. 

Longbords – Fazit

Sie haben sich nun intensiv mit den verschiedenen Longbords auseinander gesetzt und sollten nun ein gutes Bild von der gesamten Thematik haben. Wenn Sie sich erstmal für ein bestimmtes Modell entschieden haben, sei es eine Downhill Longboard oder eins zum Cruisen, sei es mehrfarbig oder ganz simpel, werden Sie mit Sicherheit begeistert sein und Ihre neue Fortbewegungsmöglichkeit zu schätzen wissen. Das tolle an Longboards sind die grenzenlosen Einsatzgebiete, aber auch die Anfängerfreundlichkeit. Selbst wenn Sie ganz von vorne beginnen wollen und dies Ihr erstes Longboard werden sollte, werden Sie schnell merken, wie einfach und rasch Sie die ersten Erfolge verzeichnen werden. Wenn Sie nicht genau wissen, was ein gutes Longboard ausmacht und nicht jedes vergleichen möchten, können Sie gerne unseren Longboardvergleich genauer betrachten. Dort finden Sie die besten Longboards des Jahres mit detaillierten Testberichten. Es ist sicher auch ein Longboard für Sie dabei.