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Longboard Decks

longboard decksOb Sie nun vorhaben sich kein Komplettboard mehr zu kaufen und einmal alle Einzelteile selbst zusammenzufügen oder ob Sie sich einfach nur über die verschiedenen Arte von Longboard Decks informieren wollen, hier sind Sie genau richtig. Longboard Decks können in unzähligen Formen auftreten und bilden den Korpus für Ihr späteres Longboard. Das Deck ist somit die Seele und verbindet all die anderen Teile zu einem großen Ganzen.

Auch macht das Deck den größten Teil der Fläche aus und bestimmt maßgeblich das Design. Es war schon immer so, dass sich die Erbauer eines Longboards auf der Rückseite einmal ganz der Kunst hingeben konnten. Aber wirklich wichtig ist, dass das Deck einen extremen Einfluss auf das Fahrverhalten ausübt. Erfahren Sie nun, wie dieser Einfluss entsteht und wie Sie ihn in die Richtung Ihrer Vorstellungen lenken können, um somit ein Longboard nach Ihren Wünschen zu erhalten. Sie können auch alle Informationen aus dem folgendem Artikel verwenden, um beim Kauf von einem Standard Komplettboard keine Fehler zu machen.

Material von Longboard Decks

Für Skateboard sowie Longboard Decks werden, wie Ihnen bekannt ist, Holz verwendet. Dabei setzen die Hersteller in den meisten Fällen auf Holzarten wie Birke oder Ahorn. Dabei wird Ihnen Ahorn oder zu englisch Maple, sicherlich deutlich öfter unter die Augen kommen.

Momentan machen sich auch die Longboard Decks aus Bambus immer beliebter. Sie genießen einen schnellen Vormarsch. Dieser ist auch begründet, denn Bambus ist sehr leicht und äußerst flexibel. Longboard Decks welche lediglich aus Bambus bestehen besitzen fast immer einen sehr hohen Flex (biegen sich sehr weit bei Belastung) daher werden die Bambus Longboard Decks mit weiten Ahornschichten versehen. Die Kombination beider Materialien verringert das Gewicht und erhöht gleichermaßen die Stabilität und Robustheit.

Verschiedene Longboard Decks Hersteller setzten auch noch auf ein paar weitere, nicht natürliche Materialien. Meistens werden auch diese lediglich zusätzlich zu den Holzschichetn eingebaut. Die Rede ist von Materialien wie Fieberglas oder Carbon. Diese erhöhen die Stabilität von Longboard Decks und verringern auch die Dicke. Allerdings sind Carbon oder Fieberglas meist erst in etwas höherpreisigeren Longboard Decks verbaut.

Was ist die Concave?

Einfach gesagt, ist die Concave die Wölbung im Board, wenn Sie es von Vorne betrachten. Allerdings gibt es einige Unterscheidungen.
  • Standard Concave – Normale Krümmung für viele Bereiche gut geeignet.
  • Mellow Concave – Sehr geringe Krümmung. Sie können nicht so viel Kraft auf die Kanten ausüben.
  • High Concave – Sehr starke Krümmung.

Vergleich von Longboard Decks

Ganz zum Anfang sollte nur kurz darauf eingegangen werden welche Longboard Decks Ihnen eigentlich zur Auswahl stehen und welche Art für welchen Einsatzbereich ausgelegt wurde.

Downhill – Mit bis zu 100 km/h sin einige Logboarder bei dem gefährlichsten Fahrstil. Bei dieser Disziplin geht es um sehr viel Geschwindigkeit. Aber, um sich auch sicher den Berg herunter stürzen zu können, benötigen Sie eine menge Erfahrung und sollten alle Grundtechniken hervorragend beherrschen. Eine gute Schutzausrüstung ist enorm wichtig und alle Downhill Fahrer tragen sogenannte Slide Gloves, welche Plastikplatten auf den Handflächen besitzen, sodass Sie sich mit dem Händen in Kurven zusätzlich auf dem Boden abstützen können. Downhill Longboard Decks sind etwas länger und bieten Ihnen somit mehr Stabilität. Zudem sind die Bretter deutlich steifer als bei Cruising oder anderen Boards.

Freeride – Bei einem Freeride Board sind sehr ähnliche Voraussetzungen an die Longboard Decks gestellt, wie beim Downhill. Allerdings geht es beim Freeride etwas weniger um den Top Speed, sondern vielmehr um künstlerische Einlagen, wie Sliding oder einen besonderen Push einzubauen. Immer noch sollten Fahrer die Sliding Gloves anhaben. Vor allem als Anfänger sollte man diese nie weglassen. Es gibt jedoch einige sehr erfahrene Longboarder, die das Sliding auch im Stehen meistern.

Cruising oder Carving – Nicht jeder erfreut sich an einem Geschwindigkeitsrausch. Doch es geht sowohl auf dem Skateboard als auch auf Longboards darum, Spaß zu haben. Dann können Sie sich für ein Carving oder Crising Longboard entscheiden. Mit diesen können Sie ganz gemütlich leichtere Hänge runterfahren oder durch das antreiben mit dem Fuß (Push) in der Stadt vorankommen. Für diese Variante gibt es nicht unbedingt extra Longboard Decks und somit haben Sie die freie Auswahl. Allerdings wird meistens auf ein Deck mit einem hohen Flex, weichen Bushings (Lenkgummis) und weichen Rollen gesetzt.

Freestyle und Dancing – Für alle, die sich bei dem Cruising noch genug gefordert fühlen, können Freunde des Dancing oder Boardwalking sein. Für diese Disziplin sind die typischen Longboard Decks ähnlich zu den Freeride Decks aufgebaut. Diese Boards besitzen meistens allerdings noch ein Kicktail um besser das Longboard Flippen zu lassen oder selbst damit abgefahrene Kunststücke vollführen zu können. Selbst Profis werden beim Dancing sehr gefordert.

Der Flex eines Longboard Decks

Der Flex gibt an, wie stark sich das Longboard Deck bei Belastung durchbiegt. Auch bei einem Skateboard gibt es einen Flex, jedoch mussten Sie sich beim Skateboarding nicht so viele Gedanken darum machen, da ein Skateboard im allgemeinen eher einen sehr niedrigen Flex Wert besitzt. Bei einem Longboard kann der Flex sehr entscheidend für das spätere Einsatzgebiet sein. Longboards gibt es mit sehr vielen verschiedenen Flex Angaben, welche durch unterschiedliche Faktoren, wie Länge, Materialien und der Concave beeinflusst werden.

Sie sollten schon beim Kauf eines Longboard Decks genau darauf achten und sich Gedanken darüber gemacht haben, für was Sie das Board später verwenden möchten. Um Ihnen eine gute Vorstellung davon zu geben, teilen wir nun einmal den Flex in drei Kategorien:

  • Soft
  • Medium
  • Stiff/Hard

Soft – Solche Longboard Decks bieten Ihnen eine extrem gute Stoßdämpfung auf unebenen Straßen. Allerdings verhalten sich diese Longboards sehr instabil bei hohen Geschwindigkeiten. Somit ist dieser Bereich ideal zum Carven oder für das Cruising und auch für leichte Tricks geeignet.

Medium – Diese Longboard Decks bieten Ihnen eine perfekte Zwischenlösung. Sie können auch noch bei etwas höheren Geschwindigkeiten eine gute Kontrolle auf das Board ausüben und die Stoßdämpfung ist ebenfalls noch vorhanden, auch wenn diese etwas abgeschwächt ist. Diese Eigenschaften machen ein solches Deck perfekt für etwas schnelleres Cruising und für unentschlossene Fahrer.

Hard – Einfach nur großartig bei hohen Geschwindigkeiten und äußerst stabil. Allerdings sollten Sie nur noch auf ebenen Straßen fahren. Mit einem Skateboard fährt auch keiner freiwillig über eine Schotterpiste. Solche Longboard Decks sind die richtige Wahl zum Downhill und Freeride Fahren.